Datenschutzerklärung für die App Sonvel
Diese Erklärung gilt für die Android-App Sonvel von Entevion Labs. Für diese Website gilt die Datenschutzerklärung der Website.
Verantwortlich
Verantwortlich ist der im Impressum genannte Anbieter. Für Fragen zum Datenschutz: contact@entevion.com
Deine Inhalte bleiben auf deinem Gerät
Sonvel verarbeitet Aufnahmen, importierte Audiodateien und eingegebene Liedtexte ausschließlich lokal auf deinem Gerät. Diese Inhalte werden nicht an uns und nicht an Dritte übertragen, es sei denn, du teilst oder exportierst sie selbst oder sendest sie per WLAN an ein anderes Telefon (siehe „Songs per WLAN an ein anderes Telefon senden"). Wir haben zu keinem Zeitpunkt Zugriff darauf.
Auch die Verarbeitung selbst findet vollständig auf dem Gerät statt: die Trennung von Gesang und Begleitung, die Zeitzuordnung des Textes, die Stil-Analyse, der Stimmtausch und die Klangbearbeitung. Stimmprofile, die die App aus deiner Stimme ableitet, entstehen und bleiben ebenfalls auf dem Gerät. Das gilt auch für Namen von Mitspielern, die du in der App anlegst: Sie liegen nur auf deinem Gerät und erscheinen nach außen nur auf einem Ergebnisbild, das du selbst teilst. Teilst du einen Mix, kann er auch die Stimmen von Mitspielern enthalten. Die Daten verbleiben auf dem Gerät, bis du sie selbst löschst; eine Deinstallation der App entfernt sie ebenfalls. Ausgenommen sind Dateien, die du selbst aus der App exportierst — etwa Mixe, die die App im Musik-Ordner deines Geräts ablegt; sie bleiben dort, bis du sie löschst. Eine Übertragung im Rahmen der Android-Datensicherung oder bei einem Geräteumzug findet nicht statt, da die App die Datensicherung abschaltet und alle ihre Daten davon ausschließt.
Mikrofon
Für Aufnahmen benötigt die App Zugriff auf das Mikrofon. Du erteilst diesen Zugriff selbst und kannst ihn in den Android-Einstellungen jederzeit widerrufen. Das Mikrofon ist nur aktiv, solange du eine Funktion nutzt, die es braucht, und die du selbst gestartet hast — etwa eine Aufnahme, eine Übung oder eine Messung deines Stimmumfangs. Aufnahmen werden im geschützten Speicherbereich der App abgelegt.
Bluetooth-Audiogeräte
Damit die App für Bluetooth-Kopfhörer und -Lautsprecher die passende Verzögerung einstellen kann, bittet sie um die Berechtigung, auf gekoppelte Bluetooth-Geräte zuzugreifen — erst dann, wenn du diese Funktion in den Einstellungen einschaltest. Damit liest sie Art und Namen gekoppelter Audiogeräte. Die Gerätenamen werden nur auf deinem Gerät gespeichert und nicht übertragen.
Modelldateien: Herunterladen und Prüfung auf neue Versionen
Damit die Verarbeitung auf dem Gerät möglich ist, lädt die App Modelldateien herunter. Außerdem sieht sie nach, ob es neuere Fassungen dieser Modelle gibt. Neben dem Werbe-SDK und den Diagnosemeldungen der Kauf-Bibliothek von Google Play (beides siehe unten) sind das die einzigen Fälle, in denen die App von sich aus eine Verbindung ins Internet aufbaut. Daneben verbindet sie sich auf deinen Wunsch mit einem anderen Telefon, um Songs zu übertragen (siehe „Songs per WLAN an ein anderes Telefon senden").
Die Prüfung auf neue Versionen läuft von selbst höchstens einmal am Tag — im Hintergrund oder wenn du die Einstellungen oder die Modellverwaltung öffnest; schlägt sie fehl, versucht die App es beim nächsten dieser Anlässe erneut. Zusätzlich prüft sie jedes Mal, wenn du die Prüfung dort von Hand startest oder den Schalter einschaltest. Abgerufen wird dabei eine kleine Datei, die nur Angaben zu den Modellen enthält — Versionsnummern, Größen, Prüfsummen und Download-Adressen; Inhalte aus der App werden nicht übermittelt. Ein neues Modell wird nie von selbst heruntergeladen — das entscheidest du. Die Prüfung ist zunächst eingeschaltet. Du kannst sie in der App unter „Einstellungen → Über → Speicher & Daten → KI-Modelle" mit dem Schalter „Auf Modell-Updates prüfen" abschalten; die App bleibt dann vollständig nutzbar und erfährt lediglich nichts mehr von neuen Modellversionen.
Empfänger und Auftragsverarbeiter ist in beiden Fällen Cloudflare, Inc., San Francisco, USA, über den Objektspeicher Cloudflare R2. Übertragen wird dabei nur, was für den Abruf einer Datei technisch notwendig ist: deine IP-Adresse, der Zeitpunkt der Anfrage, der Name der angefragten Datei sowie die technischen Angaben, die Android bei jedem Abruf mitsendet (Android-Version, Gerätemodell und Build-Kennung des Systems). Inhalte aus der App werden dabei nicht übermittelt. Die Modelldateien selbst sind allgemein verfügbare Modelle und enthalten keine Daten über dich.
Objektbezogene Zugriffsprotokolle sind für diesen Speicher deaktiviert. Die Auslieferung erfolgt über das Netz von Cloudflare, das für Betrieb und Sicherheit eigene Protokolle führt. Wie lange Cloudflare diese aufbewahrt, legt Cloudflare nach eigenen Angaben nach dem jeweiligen Zweck und gesetzlichen Pflichten fest; eine feste Frist nennt Cloudflare nicht.
Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO: die Bereitstellung der Funktion, für die du die App nutzt. Da Cloudflare seinen Sitz in den USA hat, liegt eine Übermittlung in ein Drittland vor. Sie erfolgt auf Grundlage der im Auftragsverarbeitungsvertrag mit Cloudflare enthaltenen EU-Standardvertragsklauseln.
Songs per WLAN an ein anderes Telefon senden
Du kannst Songs direkt an ein anderes Telefon mit Sonvel senden. Die Übertragung ist für das WLAN gedacht, in dem beide Telefone sind, und läuft unmittelbar zwischen den beiden Telefonen — ohne Server von uns oder von Dritten. Wir erhalten davon nichts. Sie findet nur statt, wenn du das Senden oder Empfangen selbst öffnest, und endet, wenn du es schließt oder abbrichst. Bis dahin bleibt das Senden auch im Hintergrund aktiv, erkennbar an einer Benachrichtigung; schließt du die App, während ein Song übertragen wird, wird dieser Song noch zu Ende gesendet. Eine Berechtigung, nach der die App dich fragt, braucht sie dafür nicht.
Was alle Geräte im WLAN sehen. Solange das Senden geöffnet ist, macht die App dein Telefon im WLAN auffindbar. Dabei gehen an alle Geräte im selben Netz: dein Anzeigename, die Version des Übertragungsverfahrens, die IP-Adresse deines Telefons im lokalen Netz und die Nummer des Anschlusses, über den es Verbindungen annimmt, sowie ein Gerätename im Netz, den Android selbst vergibt. Den Anzeigenamen wählst du selbst, bevor du zum ersten Mal sendest oder empfängst, und kannst ihn später unter „Spieler" ändern; überspringst du das, erscheint „Sonvel-Nutzer". Er wird nur auf deinem Gerät gespeichert. Das empfangende Telefon sucht im WLAN nach sendenden Telefonen, solange das Empfangen geöffnet und noch nicht verbunden ist; es macht sich dabei selbst nicht auffindbar.
Beitritt per PIN oder QR-Code. Verbinden kann sich ein anderes Telefon nur mit der vierstelligen PIN, die das sendende Telefon anzeigt, und immer nur eines zur selben Zeit. Nach fünf falschen Versuchen erzeugt das sendende Telefon eine neue PIN und weist eine Zeit lang jeden Versuch ab. Statt die PIN einzugeben, kann der Empfänger einen QR-Code am sendenden Telefon scannen. Er enthält IP-Adresse, Anschluss, PIN und Anzeigenamen des Senders; wer ihn scannt, kann die PIN darin lesen. Gelesen wird er von der Kamera-App des empfangenden Telefons, die daraufhin Sonvel öffnet; Sonvel selbst nutzt keine Kamera. Öffnest du einen solchen Beitrittslink oder gibst du eine Adresse von Hand ein, verbindet sich die App mit der Adresse, die darin steht, und sendet ihr deinen Anzeigenamen und die PIN. Öffne deshalb nur Beitrittslinks von einem Telefon, das du vor dir hast.
Was zwischen den beiden Telefonen übertragen wird. Beim Verbinden schickt das empfangende Telefon seinen Anzeigenamen, die PIN und die Version seines Übertragungsverfahrens. Bei falscher PIN weist das sendende Telefon den Versuch nur ab und zeigt oder speichert nichts davon. Bei richtiger PIN antwortet es mit seinem Anzeigenamen und einer Liste der angebotenen Songs — Titel, Interpret, Größe, gegebenenfalls die geschätzte Größe einer kompakten Fassung und ob ein Song archiviert ist. Danach wählt der Empfänger aus. Die gewählten Songs gehen dann so an das andere Telefon, wie sie beim Export in eine Datei gespeichert würden, unter anderem mit Audiodateien — auch selbst aufgenommenen Spuren und den ursprünglichen Dateinamen importierter Audiodateien —, Liedtext, Timing, Titel, Interpret, Genre, Stil-Analyse, Tonhöhen-Vorlage sowie den Übungen und Playlists des Songs. Karaoke-Aufnahmen, Punktzahlen und Stimmprofile werden nicht übertragen. Auf Wunsch eines der beiden geht ein Song kompakt: dann nur die Spuren, die zum Singen gebraucht werden, komprimiert und beim Empfänger schreibgeschützt. Das empfangende Telefon legt die Songs als eigene Songs an und meldet je Song zurück, ob er übernommen wurde oder woran es scheiterte — etwa an fehlendem Speicherplatz oder daran, dass die freien Plätze der kostenlosen Fassung belegt sind. Diese letzte Rückmeldung zeigt dem Sender, dass der Empfänger Sonvel Premium nicht hat.
Keine Verschlüsselung. Die Übertragung ist nicht verschlüsselt. Geschützt ist sie durch die PIN; gedacht ist sie für das lokale WLAN. Wer im selben Netz den Datenverkehr mitliest, kann PIN, Anzeigenamen, Songtitel und die Songs selbst sehen. Sende deshalb nur in einem WLAN, dem du vertraust.
Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO: die Bereitstellung der Übertragung, die du selbst auslöst. Was mit den Songs auf dem anderen Telefon geschieht, liegt bei der Person, an die du sie sendest.
Werbung in der kostenlosen Fassung
Die kostenlose Fassung von Sonvel zeigt Werbung. Dafür nutzen wir Google AdMob, einen Dienst der Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland. Für die Verarbeitung deiner Daten im Rahmen der Werbung ist Google eigenständig verantwortlich. Es gelten die Datenschutzbestimmungen von Google (policies.google.com/privacy); wie Google Daten aus Apps verwendet, die seine Dienste nutzen, erklärt Google unter policies.google.com/technologies/partner-sites.
Werbung erscheint nur an diesen Stellen: als Vollbild-Werbung beim Öffnen der Nachbearbeitung eines gespeicherten Ergebnisses und als freiwillige Belohnungs-Werbung, mit der du den Wort-Editor für einen Song dauerhaft, einen Durchlauf der erweiterten Trennung von Gesang und Begleitung oder den Wechsel auf eine Premium-Bühne freischaltest; jeder weitere Song und jeder weitere Wechsel auf eine Premium-Bühne kostet eine eigene Werbung. Welche Songs für den Wort-Editor freigeschaltet sind, speichert die App nur auf deinem Gerät. Banner-Werbung gibt es nicht. Ohne Internetverbindung wird keine Werbung gezeigt; Wort-Editor, Nachbearbeitung und Premium-Bühnen bleiben dann frei nutzbar. Der Probierlauf der erweiterten Trennung braucht eine Verbindung, weil er an eine Werbung gebunden ist. In Sonvel Premium zeigt die App keine Werbung. Sobald sie deinen Kauf kennt, fragt sie auch nicht nach einer Werbe-Einwilligung und startet das Werbe-SDK nicht. Nach einer Neuinstallation oder auf einem neuen Gerät kann es beim ersten Start vorkommen, dass die App den Einwilligungsdialog noch zeigt und das Werbe-SDK startet, bevor Google Play den Kauf bestätigt hat; Werbung zeigt sie auch dann nicht.
Einwilligung. Wo es gesetzlich vorgeschrieben ist, insbesondere im Europäischen Wirtschaftsraum, im Vereinigten Königreich und in der Schweiz, bittet die App über die User Messaging Platform von Google um deine Einwilligung. Dafür fragt die App bei jedem Öffnen bei Google den Stand deiner Werbe-Einwilligung ab; deine Entscheidung wird auf deinem Gerät gespeichert. Willigst du ein, kann Google die Werbung auf dich zuschneiden. Lehnst du ab, erhältst du nicht personalisierte oder eingeschränkte Werbung, und alle Funktionen bleiben nutzbar. Du kannst deine Entscheidung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft ändern oder widerrufen: in der App unter „Einstellungen → Über → Werbe-Einwilligung". Diese Einstellung erscheint dort, wo eine Einwilligung erforderlich ist.
Welche Daten an Google gehen. Vor deiner Entscheidung im Einwilligungsdialog fragt die App bei Google nur ab, ob ein solcher Dialog nötig ist, und lädt ihn; das Werbe-SDK selbst startet erst danach und nicht, sobald die App deinen Premium-Kauf kennt. Unabhängig von der Werbung erzeugt die Kauf-Bibliothek von Google Play bei jedem Start und jedem Zurückholen der App technische Diagnosemeldungen und sendet sie an Google, auch vor deiner Entscheidung und in Premium (siehe „Premium-Kauf über Google Play"). Wenn Werbung geladen oder angezeigt wird, verarbeitet Google insbesondere deine IP-Adresse, aus der sich ein ungefährer Standort ableiten lässt, die Werbe-ID und die App-Set-ID deines Geräts sowie gegebenenfalls Kennungen deines angemeldeten Google-Kontos, Angaben zu deinen Interaktionen mit der Werbung und der App, etwa App-Starts, Antippen und Videoaufrufe, sowie Diagnosedaten zur Funktion des Werbedienstes. Google nutzt diese Daten, um Werbung auszuliefern und zu messen, für Analysen und zur Verhinderung von Betrug. Die Übertragung erfolgt verschlüsselt. Deine Aufnahmen, Audiodateien, Liedtexte und Projekte werden dabei nicht übermittelt. Die Werbe-ID kannst du in den Android-Einstellungen zurücksetzen oder löschen. Wie lange Google diese Daten speichert, richtet sich nach den Datenschutzbestimmungen von Google.
Rechtsgrundlage für Werbung, die Informationen auf deinem Gerät nutzt — personalisierte Werbung ebenso wie nicht personalisierte Werbung, für die Google Kennungen zur Begrenzung der Einblendhäufigkeit und für zusammengefasste Auswertungen verwendet —, ist deine Einwilligung nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a DSGVO und § 25 Absatz 1 TDDDG. Lehnst du ab, zeigt Google eingeschränkte Werbung ohne Kennungen auf deinem Gerät; diese Einblendung beruht auf unserem berechtigten Interesse, die kostenlose Fassung durch Werbung zu finanzieren, nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO.
Google kann Daten auch an die Google LLC in den USA übermitteln. Die Google LLC ist nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert, für das ein Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission besteht; ergänzend stützt Google Übermittlungen auf EU-Standardvertragsklauseln.
Keine Analyse, keine Absturzberichte
Abgesehen von der Werbung und den Diagnosemeldungen der Kauf-Bibliothek von Google Play enthält die App keine Analyse- oder Tracking-Werkzeuge und kein Absturzberichtswesen. Wir selbst erstellen keine Nutzungsprofile.
Bezug über Google Play
Der Bezug der App erfolgt über Google Play. Für die dabei anfallende Verarbeitung — etwa dein Google-Konto, Installationsdaten und Zahlungsvorgänge — ist Google verantwortlich, nicht wir. Es gelten die Datenschutzbestimmungen von Google.
Premium-Kauf über Google Play
Sonvel Premium kaufst du als Einmalkauf über Google Play. Kauf und Zahlung wickelt ausschließlich Google ab; für die dabei anfallende Verarbeitung, etwa deine Zahlungsdaten und den Kaufverlauf in deinem Google-Konto, ist Google verantwortlich. Sonvel hat kein eigenes Konto und keinen eigenen Server für Käufe. Deine Zahlungsdaten erhalten wir nicht. Zu deinem Kauf übermittelt Google Play der App technische Angaben wie Bestellnummer und Kaufbeleg; die App verwendet sie nur, um den Kauf zu prüfen und zu bestätigen, speichert sie nicht und gibt sie an niemanden außer Google Play weiter.
Ob du Premium gekauft hast, fragt die App bei Google Play ab — jedes Mal, wenn du sie öffnest oder in den Vordergrund holst. Die Abfrage läuft über die Google-Play-App auf deinem Gerät und bezieht sich auf das dort angemeldete Google-Konto. So steht ein Kauf auch nach einer Neuinstallation oder auf einem neuen Gerät wieder zur Verfügung, wenn dort dasselbe Konto angemeldet ist. Einen neuen Kauf bestätigt die App gegenüber Google Play. Auf deinem Gerät speichert die App davon nur, ob Premium gekauft ist — ja oder nein; Bestellnummer, Kaufbeleg und Zahlungsdaten speichert sie nicht. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO: die Bereitstellung von Premium.
Als Anbieter können wir in der Play Console von Google die Bestellungen zu Sonvel einsehen — mit Bestellnummer, der E-Mail-Adresse deines Google-Kontos, dem gekauften Artikel, Preis, Steuern und Gebühren sowie dem Verlauf der Bestellung — und dort Erstattungen veranlassen. Wir nutzen diese Angaben nur, um Anfragen zu deinem Kauf zu bearbeiten, etwa eine Erstattung. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO.
Diagnosemeldungen der Kauf-Bibliothek. Für Käufe nutzt die App die Play Billing Library von Google. Diese Bibliothek protokolliert ihre eigenen Abläufe — etwa den Verbindungsaufbau zu Google Play und das Ergebnis der Kaufabfrage. Solche Meldungen entstehen bei jedem Start und jedem Zurückholen der App, auch vor deiner Entscheidung im Einwilligungsdialog und auch in Sonvel Premium. Die Bibliothek überträgt sie gebündelt und zeitversetzt an Google (firebaselogging.googleapis.com), unter Umständen auch, wenn die App schon geschlossen ist. Die Meldungen enthalten unter anderem die Version der Bibliothek, den Paketnamen und die Version der App, Hersteller, Modell und Systemkennung (Build-Fingerprint) deines Geräts, die Android-Version, Land, Spracheinstellung und Zeitzone, die Kennung deines Mobilfunkanbieters (Länder- und Netzcode) und die Art der Netzverbindung, das Ergebnis der Kaufabfrage mit Fehlercode und Fehlertext sowie eine Sitzungsnummer, die bei jedem Start der App neu erzeugt wird. Welche Angaben genau enthalten sind, legt Google fest; das kann sich mit neuen Versionen der Bibliothek ändern. Bei der Übertragung sieht Google außerdem deine IP-Adresse. Nach unserer Prüfung enthalten die Meldungen keine Werbe-ID, keine dauerhafte Geräte- oder Kontokennung und keine Inhalte aus der App. Ob sie bei einem Kauf zusätzlich Angaben zu diesem Kauf enthalten, konnten wir noch nicht prüfen. Bis zur Übertragung legt die Bibliothek die Meldungen auf deinem Gerät ab — ohne Internetverbindung höchstens etwa eine Woche, danach löscht sie sie. In der App abschalten lässt sich das nicht.
Google nutzt die Meldungen nach eigenen Angaben, um die Kauf-Bibliothek zu verbessern und bei Fehlern zu unterstützen; dafür ist Google eigenständig verantwortlich. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO, Käufe über den von Google vorgesehenen Weg anzubieten, zu dem diese Meldungen fest gehören. Das Ablegen der Meldungen auf deinem Gerät stützen wir auf § 25 Absatz 2 Nummer 2 TDDDG, weil sich die Kauffunktion ohne diese Bibliothek nicht anbieten lässt. Auch hierbei kann Google Daten an die Google LLC in den USA übermitteln; es gilt das im Abschnitt zur Werbung Gesagte. Wie lange Google die Meldungen speichert, richtet sich nach den Datenschutzbestimmungen von Google.
Deine Rechte
Du hast das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung und Einschränkung der Verarbeitung, das Recht auf Datenübertragbarkeit sowie das Recht, der Verarbeitung zu widersprechen. Wende dich dafür an contact@entevion.com.
Widerspruchsrecht. Soweit wir Daten auf Grundlage unseres berechtigten Interesses verarbeiten (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO), kannst du dem aus Gründen, die sich aus deiner besonderen Situation ergeben, jederzeit widersprechen (Artikel 21 DSGVO). Wende dich dafür an contact@entevion.com.
Da wir keine Inhalte aus der App erhalten, können wir zu diesen auch keine Auskunft erteilen — sie liegen ausschließlich auf deinem Gerät und stehen dort unter deiner Kontrolle.
Für die Verarbeitung im Rahmen der Werbung und des Kaufs über Google Play kannst du deine Rechte auch direkt gegenüber Google geltend machen.
Du kannst dich außerdem bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren. Für uns zuständig ist die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen, Kavalleriestr. 2–4, 40213 Düsseldorf, poststelle@ldi.nrw.de, ldi.nrw.de.
Du bist weder gesetzlich noch vertraglich verpflichtet, uns Daten bereitzustellen. Eine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling findet durch uns nicht statt.
Stand
Stand: Oktober 2026